Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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ihre geiſtlichen Vormuͤnder verfolgten, und zuweilen wurden dieſelben Leidenſchaften, die ſie zu beherrſchen trachteten, ihrer eignen Richtung berlaſſen, je nachdem das Eine oder Andere zweckmaͤßiger ſchien. Nicht zu uͤberſehn war dabei in der Ladh ein großer Hang, ſich dieſem Einfluſſe zu entziehn, obwohl ihr gedrängtes Ge⸗ wiſſen ſie zur Sklavin derſelben Maͤnner machte, gegen die ſie wiederum ihre ganze Liſt zeigte, um eine uͤber ihre Erlaubniß reichende Gewalt auszuuͤben.

Mitten in dieſer Stimmung, die am haͤufigſten nach einer ihr abgezwungenen Zerknirſchung eintrat, be⸗ fand ſich jetzt die Lady, als ſie ſich endlich zu einer Anrede entſchloß, die das verdrießliche Schweigen auf⸗ heben ſollte.—

Wenn man mir ſo gaͤnzlich die Macht entziehen will, die ich meiner Wuͤrde nach uͤber den weiblichen Theil dieſes Hauſes beſitze, ſo ſehe ich nicht ein, was eben dies Haus ihr nutzen ſoll, und warum man ſie, die doch ſchon bis zur Kuͤſte vorgedrungen iſt, nicht noch den kurzen Weg uͤber das Meer machen ließ, wo ſie in Frankreich, denke ich, beſſer, als hier, aufgehoben werden konnte.—

Vielleicht wird dies ſpäter noch ni werden, er⸗ widerte Pater Johannes nachdenkend; wir ſetzten vor⸗ läufig auf Eure Weltklugheit und Euern guten Wil⸗