einer Ueberlegung und Verſchlagenheit getroffen, daß dadurch das Daſein dieſes Verſtecks und ſeiner von den Zeitgenoſſen faſt vergeſſenen Bewohner der Welt ent⸗ zogen blieb.
Kein gebahnter Landweg wies dahin, und die hohen Ufer, hinter denen das Schloß verſteckt war, hinderten den Anblick deſſelben aus der Ferne. Es warzunehmen, blieb nur vom Meere aus moͤglich, bei Umſchiffung eines ſehr gefaͤhrlichen Punktes, der, von allen erfahrenen Schif⸗ fern vermieden, eine von den Spitzen der Bucht bildete, in welche das Schloß ſeine feſten Mauern ſenkte.
Während es kaum einem Hauſe ähnlich ſah, das einigen von den ſtrengen Geſetzen dahin verſchlagenen Katholiken zur Zuflucht diene, hatten die geſchickten Lenker dieſer Angelegenheit hier eine kloſterliche Stiftung begruͤndet, welche in ihrer Form die Strenge behauptete, die ihnen bei der Beherrſchung eines faſt unbezähmba⸗ ren Geiſtes in der Lady Franziska zu Hülfe kam. Ihr war eine gewiſſe Wurde zugetheilt worden, die ihrer zuͤgelloſen Herſchſucht Befriedigung goͤnnte, ohne ſie der geiſtlichen Zucht zu entziehn, die ſo noͤthig war, ſie mit allen ihren Plaͤnen und Anforderungen dem Willen derer unterzuordnen, die ſich die Lenkung ihrer Angele⸗ genheiten ſo vollſtändig angemaßt hatten. Sie ward auf dieſe Weiſe ganz zu den Zwecken gebraucht, die


