Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

349

an, der hinter ihrem Stuhl bis auf den Kopf ver⸗ borgen ſaß:

Es iſt dieſelbe eitle Schoͤnheit, die ich an ihr wahr⸗ nehme, und die ihre Herkunft mehr beſtätigt als die Verſicherungen der Betheiligten. Eine gute Aufgabe, wenn der Sinn ihrer Ahnenfrau ſich auf ſie uͤbergetragen hat! Ihr koͤnnt dann Eure Weisheit zuſammen nehmen, denn zur Zeit reichten alle feſten Schloͤſſer von Schott⸗ land und England nicht hin, das zu huͤten, was unter ſo einer weltlichen Haube hockte.— Ein kurzes heiſeres Lachen vollendete die unverſtaͤndliche Rede.

Wir vertrauen auch keiner weltlichen Huͤlfe, er⸗ widerte der Angeredete, ſondern dem Einfluß und der Fuͤrbitte unſerer gebenedeiten Mutter Gottes, welche Vorſorge traͤgt fur die Verirrten ihres Geſchlechts, wie Ihr in Demuth anerkennen werdet.

Ein ziemlich mißlauniges Geſicht bog ſich von dem Antwortenden weg, waͤhrend die Haͤnde ohne Säumniß ein paar Kreuze ſchlugen und einige Kuͤgelchen des Roſenkranzes abzählten.

So iſt es, hochwuͤrdiger Herr, ſprach ſie ſodann ſehr gleichgultig; die Heiligen haben das Vollbringen, und wer dies Geſchlecht kennt, wie ich, der muß hoffen, daß ſie ſich alle vereinigen werden, es zu vertilgen. Bei den letzten Worten zuckte ein wildes Feuer aus ih⸗