Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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ren Blicken, und fie ſchleuderte ſie wie einen Blitz auf Maria hin.

Es iſt zwar nicht meine Wahl, daß Ihr hier ſeid, begann ſie jetzt, zu dieſer gewendet; denn dies Haus genießt eine Heiligung, die durch profanen Be⸗ ſuch nicht verletzt werden ſollte. Da man mich aber verſichert, Ihr wuͤrdet durch das Beiſpiel der hier waltenden heiligen Kirche bald von Euern Irrthuͤmern zuruͤckgebracht werden, ſo darf ich die Hand zu ei⸗ nem Werke nicht verweigern, deſſen Verdienſtlichkeit ich in Demuth erkenne. Ich habe Euch demnach vor mich gefordert, um Euch die Erlaubniß zu ertheilen, unter uns zu erſcheinen und durch das, was Ihr ſehen werdet, Euern Geiſt in die Stimmung zu bringen, die Euch mit Eurem Gewiſſen verſoͤhnen wird.

Maria kämpfte waͤhrend dieſer trocknen, unfreund⸗ lichen Rede mit aller Macht gegen ihr beleidigtes Ge⸗ fuͤhl; ihre Wangen roͤtheten ſich, und ihre Augen full⸗ ten ſich von dieſem ſchmerzlichen Kampfe.

Ihr werdet ohne Zweifel wiſſen, erwiderte ſie jetzt mit bewegter Stimme, wie ich hierher gekommen, und wie wenig es in meine Willkuͤr geſtellt worden iſt, Euer Haus zu ſuchen oder zu vermeiden; wenn Ihr aber Gruͤnde habt, den Anordnungen derer, die mich