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ſpringende Feuer bewirkte aber, daß Maria, im erſten Augenblick geblendet, außer Stand war, die ſie um⸗ gebenden Gegenſtaͤnde zu erkennen, und mit gebeugtem Kopfe an der Thuͤr ſtehn blieb. Als ihre Augen ſich von dem ſchnellen Wechſel erholt hatten, ſah ſie ſich in einem etwas groͤßeren, runden und gewoͤlbten Zimmer, an deſſen getäfelten Waͤnden und Fußboden das Licht des Feuers zu erblinden ſchien, da das dunkle Eichenholz mit noch dunklern Tafeln behangen war, welche gefuͤhl⸗ verletzende Darſtellungen von Märthrergeſchichten enthiel⸗ ten, die eben keinen vortheilhaften Begriff von dem Sinn und Geſchmack der Bewohnerin erwecken konnten. Eine Niſche von kunſtreich durchbrochenem Holze umſchloß ein beſſer gelungenes Bild des Erloͤſers, vor dem zugleich ein Altar und ein Betſchemmel ſtanden. Einige hohe Sitze, welche gleich Chorſtuhlen zwiſchen den Fenſtern hinliefen und ein eben ſo verzierter Schreibtiſch waren der zunächſt zu uͤberſehende Inhalt des Gemaches, wovon Maria's Aufmerkſamkeit indeß abgelenkt wurde, da Electa ſie er⸗ muthigte vorzuſchreiten. Zunaͤchſt dem Kamin, doch ſo, daß ſein Schatten ſie deckte, gewahrte ſie nun in einem der hohen Chorſtuͤhle eine weibliche Geſtalt, welche mit hohler trockener Stimme ſie noͤthigte, näher zu treten. Kein Ton erinnerte Maria an die ſchrecklichen Laute des Wahnfinns, die ſie gefuͤrchtet hatte zu vernehmen, und


