Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Mit einem ſchrillenden Ton fuhr alsbald dieſe Vor⸗ wand zuruͤck, und von dem ſtummen Diener angewie⸗ ſen, traten Beide in das Innere ein.

Der große Saal, der ſie aufnahm, ſchien gaͤnzlich unbenutzt, denn der weiße Marmor ſeiner Waͤnde zeigte ſichtlich die truͤbe Farbe des Staubes und der Feuch⸗ tigkeit, wovon die Luft durchdrungen war, und die faſt erſchreckend die Eintretenden anfiel.

Es folgte auf der rechten Seite, wohin ſie ſich wen⸗ deten, eine Reihe von Zimmern, die reich mit Sammet, ſeidenen und goldenen Tapeten behaͤngt und ausgeſtattet waren, zugleich aber, ohnfehlbar aus einer neuern Zeit herſtammend, eine Reihe Gemälde aus der Heiligen⸗ und Legenden⸗Geſchichte enthielten, die jedes feiner ausgebil⸗ dete Gefuhl fur Kunſt empoͤren mußten. Vor der letz⸗ ten Thuͤr blieb Electa, welche alle dieſe Raͤume mit

geſenktem Haupte durchwandert und bei ihrem raſchen

Vorſchreiten Maria nur wenig Zeit gelaſſen hatte, Beobachtungen zu machen, einen Augenblick ſtehn, und Maria's Naͤherkommen erwartend, ſagte ſie leiſe: Ehr⸗ würdige Frau wird ſie genannt.

Sie druͤckte die Thuͤr auf, und Maria ſtand in einem kleinen leeren Raum, der, von oben Licht em⸗ pfangend, einen Flur bildete, von wo eine ſchmale Wendeltreppe aus den untern Räumen in die Hoͤhe