Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Als ſie bereit war, folgte ſie der in großen Ernſt verſenkten Gefährtin, welche ſie zu dem Hausflur führte, von wo breit geſchwungene, ſchwerfällig verzierte eichene Treppen in die obern Zimmer des Schloſſes gingen. Ueberall zeigte ſich der prachtliebende Sinn der Er⸗ bauer oder Bewohner, und die polirten Stufen ſtimm⸗ ten vollkommen mit den dunkeln eichenen Waͤnden uͤberein, an denen in goldenen Rahmen eine Reihe Bilder hingen, unterbrochen von kuͤnſtlich verzierten Wandleuchtern, welche doch ſchwerlich mit ihren dik⸗ ken gelben Kerzen die dunkeln Räume erhellen moch⸗ ten, die keinen lichten Gegenſtand zum Refler ihrer Strahlen darboten. Der truͤbe Morgen erhellte nur ſparſam dieſe Gegenſtände, denn ſein an und für ſich ſchwaches Licht fand keine Unterſtützung in den Schei⸗ ben von gemaltem Glaſe, die keinen Blick nach der Gegend geſtatteten, wohin ſie fuͤhrten. Auf der breiten ſaalartigen Bruͤſtung, wo ſich beide Treppen oben vereinigten, brannten ein paar ſchwache Kaminfeuer, und hier fand ſich ein Diener, der, dem leiſen Be⸗ fehl der Schweſter Electa folgend, hinter einem gro⸗ ßen, ſehr roh gezeichneten Gobelin verſchwand, welcher den Haupteingang zu den innern Gemaͤchern zu ver⸗ bergen ſchien.