Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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troͤſtliche Zuſage ſeiner milden, wohlwollenden Geſin⸗ nungen darin wahrnahm, das einzige Unterpfand aller Hoffnung fuͤr ihre Zukunft.

Dieſe Veſchaͤftigungen wurden von der Schweſter Electa unterbrochen, welche erſchien, ſie zu dem bevor⸗ ſtehenden Beſuche abzurufen. Maria empfing ſie mit der ihr eigenen huldvollen Guͤte, und feſt entſchloſſen, den Rath des Pater Clemens nicht zu vergeſſen, ſo lange es ſich mit ihrer Wuͤrde vereinigen ließe, eilte ſie mit Margariths Huͤlfe, ihre Kleidung in eine ernſte Form zu bringen, was ihr leicht gelingen konnte, da ſie, zum Wechſel ihrer Reiſekleider, nur die bei ſich fuͤhrte, die ſie als Trauer fuͤr ihre Verwandte getragen. Ihre Juwelen ließ ſie zuruck, und die Fuͤlle ihrer ſchonen Lok⸗ ken verbarg ſie unter einer ſchwarz ſammetnen Haube, die, an der Stirn mit einer Spitze anliegend, in zwei kleinen Bogen bis zu den Wangen ſie umſchloß, und wenn auch allerdings zur herrſchenden Welttracht ge⸗ hoͤrend, doch ein ungemein einfaches und ernſtes Anſehn verlieh. Sie ſuchte waͤhrend dieſer Anordnungen ihr Gemuth zu ſammeln und den Schauer zu uͤberwinden, der jeden Augenblick, bei dem Andenken an das Er⸗ lebte, ihre Faſſung zu uͤberwältigen drohte; ja, ſie er⸗ mahnte ſich, hoͤchſt vorſichtig in ihren Aeußerungen zu ſein und Alles genau zu beobachten, was um ſie her vorgehe.