Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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beſtimint haben, wann ſie mich empfangen will, denn wenig kenne ich noch die Ordnung des Hauſes.

Ihro Gnaden beduͤrfen einer langen Morgenruhe, ſprach der alte Diener, die Augen niederſchlagend. Schweſter Electa wird Euch, Mhladhy, abrufen, wenn Ihro Gnaden dazu bereit ſind.

Schoͤn, mein guter Alter, erwiderte Maria; wir ſind erſt kurze Zeit Bekannte, ich habe Euch aber Dank zu ſagen fuͤr die Sorgfalt und Guͤte, die Ihr mir bei einigen Zufaͤlligkeiten erwieſet.

Schuldigkeit, durchaus Schuldigkeit, murmelte der alte erfreute Mann und ſchob den Seſſel zu dem Tiſch⸗ chen, worauf ein Fruͤhmahl bereitet ſtand, das der Schloßkuͤche Ehre machte und nicht vergebens auf⸗ geſtellt war fuͤr Maria's angeregte Eßluſt.

Sie beſchaͤftigte ſich alsdann damit, die Einrichtung ihrer Zimmer zu muſtern, und unterſuchte beſonders ihre Bibliothek, die, allerdings von einſeitiger Auswahl, Maria auf's Neue die unheimliche Ueberzeugung gab, daß man auf alle Weiſe ihrem Geiſte jene Richtung zu geben trachte, welche in dieſem Hauſe die allein geduldete war.

Eine kleine Ausgabe des italieniſchen Homers war hinter andern Buͤchern verborgen, offenbar eine Abwei⸗ chung vom vorgeſchriebenen Plan, die Pater Clemens ſich erlaubt. Es erfreute ſie dies um ſo mehr, da ſie eine