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trauen, kannte ich den Widerſtand nicht, den ich heftig in mir ſich regen fuͤhle, wo Beides aus meinem Leben nun verſchwunden iſt. Doch ich will mich gegen Euch ganz bezwingen lernen; denn Euch muß ich am meiſten jetzt vertrauen, wenn ich auch wuͤnſche, Ihr vertrautet in hoͤherem Grade Euch ſelbſt. Es ſind erſt Stunden verfloſſen, ſeit mein Geiſt von einer Schwaͤche befallen war, die, mir ſonſt fremd, mich jetzt mit Angſt erfuͤllt. Ich glaubte ſonſt, der aͤußern Noth zu widerſtehen, ſei das Schwerſte; aber ein toͤdtliches Grauen unſchleicht mich, wenn ich denke, der Geiſt wird endlich muͤde und ſchläͤft ein; im Schlaf koͤnnte er geſchehen laſſen, wovor ihm beim Erwachen grauete. Seht, ſagte ſie leiſer und mit kindlicher Furchtſamkeit ihm nahend, ich zittere fuͤr das Heil meiner Seele! Ihr koͤnnt nicht laͤugnen, ehr⸗ wuͤriger Herr, hier wird ein andrer Glaube, als der meine, ſtreng geuͤbt, man wird mich ungern als anders Glaubende hier dulden, man wird den Uebelſtand durch Bekehrung heben wollen, und ſeit heute Morgen fehlt mir der gute Muth, ich koͤnnte ſiegend mir ſelbſt ge⸗ treu verbleiben. Ich ſehnte mich zu ſterben in meinem Schmerze, und konnte nicht recht beten, und jeder Troſt, der lebenskräftig ſonſt aus meinem Glauben mir entgegen trat, war mir ſo fern, wie hinter Nebeln ein Freund, den man nur ſchwach erkennt. Das koͤnnte wiederkeh⸗


