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ren; ich weiß nicht, wie ich ſagen ſoll; ſterben moͤchte ich, nur nicht den Ruckſchritt thun zu Eurer Kirche, und moͤglich halte ich ihn blos, weil mir die neue Erfahrung geworden iſt von meiner Geiſtesſchwaͤche.— Ungluͤckliches Kind! ſprach nach einer Pauſe der Geiſtliche mit mehr Gefühl, als er ſich geſtatten wollte, Ihr ruͤhrt mich, ſo ſehr ich Euch im Irrthume ſehe, und darum deſto mehr. Warum ward Euerm fähi⸗ gen Geiſte nicht von Jugend auf die ſanfte Lenkung unſrer Kirche zu Theil? Nicht Furcht, nicht Zweifel beugten dann Euern Muth; Ihr wuͤrdet in jedem Glau⸗ bensbruder die Verwandten wieder finden, die Euch ent⸗ riſſen ſind, wie Tauſenden vor Euch. Das iſt der Fluch von jener Spaltung der wahren, vom Heilande einge⸗ ſetzten Kirche, daß Menſch vom Menſchen geſchieden ſteht im irren Zweifel, daß der Eine ſeiner Seele Heil nur dann behuͤtet glaubt, wenn er gering hält und ver⸗ achtet, was dem Andern heilig erſcheint. Wo iſt der Anhalt in Eurer Kirche, wenn der Geiſt ermuͤdet un⸗ terliegt, wie Ihr eben an Euch ſelbſt gewahrtet? Der Hochmuth Eurer Selbſtgerechtigkeit treibt Euch hinaus, weit uͤber die Grenzen Eurer wahren Kraſt. Ihr un⸗ terliegt in dem eiteln Treiben der Welt, und nirgends findet Ihr den Anhalt in dieſer Wuͤße, nirgends den ſichern Port, in dem ihr ausruhen konnt, und Schutz


