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uͤber Fels und Trümmer, durch ſtille, nie bemerkte Thä⸗ ler fuͤhre. Ihr wißt es ſelbſt nicht, wie ich in Euerm Weſen eben jetzt die Weisheit derjenigen verehre, die Euch hier zur Erkenntniß Eurer ſelbſt die Gelegenheit geben.—
Scheltet mich, wie Ihr wollt, rief Maria, ſchnell ſeine weitere Rede hindernd, aber verlaßt mich nicht; ſtellt mich ſo unmuͤndig dar, wie Ihr wollt, uͤberzeugt Euch nur, daß ich um ſo mehr Eures Schutzes bedarf. Ich glaube, daß Ihr mich kennt, und Eurer Weiſung will ich gehorchen; aber ſchweigt mir von der fremden Macht, von der ich mich gekannt denken ſoll. Oder, fuhr ſie ploͤtzlich ernſter fort, ich muß glauben, wer ich bin, zu wem ich gehoͤre, iſt nur ein mir vorenthaltenes Geheimniß, und jene Obern tragen irgend eine Abſicht, mich, die Freigeborne, hier als Gefangene verſchmachten ₰ zu laſſen. O entſetzliches Loos! Koͤnnt Ihr es denken, dauert Euch meine Jugend nicht, nicht der Schmerz derer, die mich vielleicht zu finden trachten, und denen ich hier widerrechtlich vorenthalten bin?
Ihr werdet mit dieſer Art, die Umſtände anzu⸗ ſehen, erwiderte der Pater, unter die Ihr Euch fügen muͤßt, Euer Loos ſchwerer machen, als es der Wahr⸗ heit nach zu nennen iſt. WMNehmt die Dinge ſo einfach, wie ſie vor Euch liegen, und uberlaßt es der Zeit, die


