Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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der wir folgen ſollen, die Euch von dem verlaſſenen We⸗ ſen fortruft, welches, verlockt durch falſche Kunſt, aus ehrenvollem Schutz getrieben, hier unter grauenhaften Umſtänden von neuen, dunkel drohenden Gefahren ſich umgeben ſieht? O, werft ein ſo fremdes Weſen von Euch, gehorcht dem heiligen Geiſte, der in der Bruſt des beſſern Menſchen Thun und Laſſen richtet! O, daß ich Euch ruͤhrte, fuͤr Euch ſelbſt, fuͤr mich!

Es entſtand eine Pauſe. Der Pater war in eine Stimmung gebracht, die ihn entſetzte; doch in dem Maaße, als er, was er eben vernommen, innerlich wie eine harte Verſuchung zu bezwingen trachtete, riß er ſich mit ſeiner ganzen Kraft davon los, und erwiderte mit mehr Kaͤlte und Häͤrte, als zu erwarten war:

. Haltet ein mit Euern unbeſonnenen Reden; Euer Verſtand iſt ein keckes Ding und uͤberbietet mit leichten Worten ſchnell jedes Maaß, womit Ihr wenigſtens trach⸗ ten ſolltet, das zu wuͤrdigen, was fremd oder widerſpre⸗ chend erſcheint. Lernt erſt begreifen, daß, wer zu gehor⸗ chen vermag, in ſich einer groͤßern Kraft bedarf, als zum Widerſtehen gehoͤrt, daß nur der mit Ruhe die äu⸗ ßere Freiheit aufgiebt, der ſie nach Innen geſichert haͤlt, und daß der Weg kein fremder iſt, auf welchem das Panier des Heilandes weht. Eben darum verſtummt die neugierige Frage, ob ſeine Bahn auch rauh und oͤde,