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diges Vergangenes an, und weiß gar wohl von ihrem wahren Inhalt zu trennen, was nothwendig mit ih⸗ rem Verfall als Suͤnde ſich von ihr aus verbreitet hat.—
Ungluckſeliges Kind, ſprach hier Electa, ſich be⸗ kreuzigend, welch' ein Geiſt ſpricht aus Euch? Ach, Herr, Herr! Du pruͤfſt mich hart in dieſer Verſuchung, warum muß ich, die Schwache und Ohnmaͤchtige, un⸗ ſere heilige Kirche angreifen hoͤren? Warum muß ich in ein Gemuͤth blicken, das ſicher geworden iſt in ſo ſchrecklicher Verlaͤugnung!—
Es war nicht meine Abſicht, Euch weh zu thun, unterbrach Maria die Erſchütterte in ihren Klagen; ich war eben nicht in der Stimmung, ſo ernſte Dinge mit Euch zu erwägen. Ihr ſelbſt habt mich dazu belebt, und die einmal gewonnene Ueberzeugung zu unterdruͤcken, fehlt mir jede Anlage. Glaubt nicht, in mir eine ver⸗ haͤrtete Seele zu finden, ich hoffe eine Chriſtin zu ſein, und mein Herz iſt voll von dem Glauben an die Of⸗ fenbarung. Laßt uns damit beſchließen; wir moͤchten ſonſt weit uͤber unſere Befugniß uns hinausreden.
Und jetzt trat Pater Clemens zu ihnen, von dem es ungewiß blieb, ob er ein Zuhoͤrer geweſen, da ſein gelegenes und geräuſchloſes Herzutreten die Antwort der
jetzt ſich entfernenden Schweſter Electa verhinderte, und


