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Sprecht nicht ſo, Ihr wißt nicht, was Ihr ſagt, und daß Ihr im Irrthum ſeid! Es iſt Gottes Wille, daß wir die Welt haſſen ſollen, um uns davon los zu reißen und dem Himmel in ſeiner reinen Herrlichkeit uns zuzuwenden. Um der Unſterblichkeit unſerer Seele willen müſſen wir den ewigen Tod der Sünde fliehen; uns kann nur Ruhe in dieſer Welt, Verſoͤhnung in jener werden, wenn wir die Verſuchung haſſen lernen und im Gefuͤhl unſerer Schwaͤche davor fliehen. Ihr ſeid noch in der ungluͤcklichen Sucht befangen, Euch ſelbſt zu berathen, daher hofft Ihr ſo weltlich, weil das Welt⸗ liche Eurer ſuͤndigen Neigung zuſagt. Erſt wenn wir uns ſelbſt verlaſſen und die ganze Laſt unſerer Verant⸗ wortung einem Gotterfuͤllten Fuͤhrer anheim ſtellen, erſt dann ſehen wir ein, wie nutzlos wir uns abmuͤhten in der eigenen regelloſen Thaͤtigkeit. Eine Gnade Gottes iſt der geiſtliche Gehorſam, dem wir allein dann angehoͤren, und von bevorrechteter geiſtlicher Erkenntniß gelenkt, werden wir von der Suͤnde entfernt.—
Aber auf welchen Wegen glaubt Ihr, ſprach Ma⸗ ria, daß jene Gotterfullten, bevorrechteten Füͤhrer faͤhig
wurden, uns Irrende zu leiten und verantwortlich fuͤr uns zu werden? Glaubt Ihr nicht, daß ſie mit ſich ſelbſt erſt anfingen und der Selbſtberathung nicht über⸗ hoben waren, um ihren Geiſt zu der Höhe zu fuͤhren, Godwie⸗Caſtle 1I. 21


