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vollmächtigen Vollzieher hoͤherer Befehle zu erkennen, denen ich ſelbſt willenlos unterthan bin.
Es beliebt Euch vielleicht, hochwuͤrdiger Herr, mich zu entlaſſen, ſprach hier die blaſſe Frau, ſchuͤchtern ſich dem Pater naͤhernd; ich wuͤrde meinen, einige andere Pflichten zu haben.
Geht, liebe Tochter, ſprach Pater Clemens, hal⸗ tet Euch aber gern bereit, die Einſamkeit dieſer Eurer Schutzbefohlenen zu theilen!
Ich habe weder eigene Zeit, noch eigenen Willen; ſelig, wer gewuͤrdigt wird zu gehorchen, antwortete ſie, und ohne ihr ſtilles Geſicht zu verandern, beugte ſie ihr Haupt, welches der Pater ſegnend beruͤhrte, wor⸗ auf ſie leicht wie ein Geiſt an Maria hinſchwebte, ohne ſie bei dem Gruße ihres Hauptes anzublicken.
Maria ſah dieſem ganzen Abſchiede mit einem an⸗ ſchwellenden Gefuͤhle zu, welches, als die Thuͤr ſich hinter der demuͤthigen Geſtalt ſchloß, ſich Luft zu machen ſtrebte.
Ich bin alſo in der Geſellſchaft von Katholiken? Ihr ſeid ein Prieſter jenes Glaubens, und jene Frau gehoͤrt zu den Schweſtern der heiligen Urſula?
Mit Ruhe ſetzte ſich Pater Clemens bei dieſen Worten nieder, ihr den Armſtuhl anweiſend, der ſo eben verlaſſen worden war, und erwiderte dann, ſeine Augen andächtig erhebend:


