Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Ja, Mhlady, Ihr habt es geſagt. Hierher, in dieſe verpoͤnten Mauern hat ſich eine kleine fromme Gemeinde gefluͤchtet, um, dem alten heiligen Glauben ihrer Vaͤter treu bleibend, dem vaterländiſchen Boden ein Samenkorn jener ausgerotteten heiligen Frucht zu behuͤten, zu Gottes allmächtiger Verfuͤgung, am Tage, der da zeigen wird, weſſen Reich die Erde Eng⸗ lands iſt!

Es iſt kein Grund mehr vorhanden, Euch dies zu verbergen; denn fuͤr Verrath buͤrgt uns Eure Geſin⸗ nung mehr noch als die uͤbrige erlangte Sicherheit.—

Ehrwuͤrdiger Herr, ſprach Maria, ich weiß, daß Eure Verbindungen gegen die Geſetze meines Vaterlan⸗ des laufen, und es kann mir keine angenehme Ent⸗ deckung ſein, mich fuͤr den Augenblick darein verwickelt zu ſehen. Indeß, weit davon entfernt, die Treu⸗ geſinnten Eures Glaubens zu tadeln, bedaure ich viel⸗ mehr, daß man die Wuͤrde unſerer Kirche dadurch zu erhalten dachte, daß man verfolgend gegen die Eurige aufträte.

Sehr wahr, ſprach Pater Clemens, ſichtlich belebt, es war das Gefuͤhl, welches jeder Verblendung der Art folgt, daß, wer einmal aus den Segnungen un⸗ ſerer Kirche tritt, nur durch weltliche Macht Siege erringen konne.