Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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kleidet, und mit jenem klaren und feſten Ausdruck des ganzen Weſens, der vom guten Rechte zeigt, vor ſie trat.

Pater Clemens, wie wir ihn nun nennen muͤſſen, ſchien auch nicht ſogleich den rechten Ton finden zu koͤnnen, und ſein Geſicht war mehr verlegen, als ernſt.

Ihr überraſcht uns, Myladh, ſagte er, vor ſich niederſehend; ich will wuͤnſchen, daß Ihr Euch nicht zu früh für geſund erkläͤrt habt. Ich war geſonnen, Euch Ruhe anzurathen.

Ruhe, Sir? antwortete Lady Maria, Ruhe bedarf nur noch mein Geiſt; uͤber das Gefuͤhl der Geſundheit giebt man ſich ſelbſt das richtigſte Zeugniß!

Die blaſſe Frau machte hier eine kleine Bewegung und zog Maria's Aufmerkſamkeit dadurch auf ſich. Ich irre mich wohl nicht, fuhr ſie gegen dieſe gewendet fort, wenn ich mich Euch verpflichtet halte fuͤr Euern liebrei⸗ chen Beiſtand, den Ihr mir in dieſer Nacht geleiſtet? Ohne die Augen zu erheben, verbeugte ſich die An⸗

geredete bloß mit dem Kopfe. Pater Clemens hatte mich zu dieſem Dienſt er⸗ ſehn, erwiderte ſie leiſe; Ihr ſeid mir nicht dafür ver⸗ pflichtet.. Maria konnte, trotz dieſer kalten Antwort, ihre Blicke nicht ſogleich von der anziehenden Perſon abwenden, die