Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Nun, liebe Lady, ſagte Margarith, das iſt ja eben Pater Clemens, derſelbe, der Euch dieſe Nacht zu Huͤlfe kam und Euch nachher zur Ader ließ.

Maria war von dieſer Entdeckung nicht ſehr uͤber⸗ raſcht, und wuͤnſchte um ſo mehr das Bett zu ver⸗ laſſen, da ſie Sehnſucht trug, ſich ſelbſt in unabhän⸗ giger Thätigkeit zu fuͤhlen, dieſem unſichern, geheimniß⸗ vollen Umherſchleichen gegenuͤber.

Ehe es daher Margarith hindern konnte, ergriff ſie die ſeidene Decke ihres Bettes, und ſich hineinhuͤllend, ſtand ſie pfeilſchnell auf ihren Fuͤßen, und betrieb nun ſelbſt mit Geſchick und Schnelligkeit ihr Ankleiden, wo⸗ bei ſie doch bald Margariths Beiſtand noͤthig fand, da der Arm, an dem man die Ader geoͤffnet, noch ziemlich unbrauchbar war.

Als ſie ſich dann den ſorgfältigen Händen der neuen Kammerjungfer entzogen, eilte ſie der Nebenthuͤr zu und als ſie in ihr Wohnzimmer trat, fand ſie die Lehnſtuͤhle an ihrem Kamine nicht mehr leer, ſondern in der einfachen Kleidung des Ordens Jeſu ſaß ihr Reiſegefährte einer Frau gegenuͤber, die Maria auf den erſten Blick fuͤr dieſelbe erkannte, in deren Armen ſie erwacht war.

Beide ſchienen in ihr Geſpräch vertieft und nicht wenig uͤberraſcht, als Maria bluͤhend, vollſtändig ge⸗