Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Leiche des gnaͤdigen Herrn vor einer kleinen verſchloſſe⸗ nen Thuͤr dicht vor ihrem Schlafzimmer. Seitdem iſt Mhladh ſehr unruhig, und geht haͤufig des Nachts umher und beabſichtigt Mhlord zu ſuchen, von dem ſie jetzt noch denkt, er ſchlafe irgendwo und werde ſich erkaͤlten. Aber es ſind nun faſt zehn Jahre, daß der arme Herr zur Ruhe iſt, und Myhladh weiß dies auch bei Tage und ſo lange ſie geſund iſt, aber haͤufig ver⸗ gißt ſie es wieder.—

Das Unheimliche des Eindrucks, den Maria em⸗ pfangen, ward durch dieſe Mittheilungen nicht gemil⸗ dert, und vor Allem ſchrecklich ſchien es ihr, in der Ge⸗ walt eines ſinnberaubten Weſens zu ſein. Sie fühlte die groͤßte Ungeduld, ſich uber die Verhältniſſe, in die man ſie gegen ihren Willen gezwängt, Auskunft zu verſchaffen, und ſich vollkommen geſund fuͤhlend, ver⸗ langte ſie das Bett zu verlaſſen.—

Liebe Lady, verzieht einen Augenblick, Pater Cle⸗ mens will erſt Euern Puls unterſuchen, ehe er dies zugiebt; ich rufe ihn ſogleich.—

Wer iſt Pater Clemens? ſprach Maria. Laß das, liebes Madchen, ich fuͤhle mich ganz wohl und wuͤnſche nur, daß Du zu Deinem Vater gehſt und ihn aufforderſt, mir meinen Reiſegefährten herzuſenden, den ich nothwendig ſprechen muß.