Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Fährlichkeiten? Sage mir doch wenigſtens, ob Du Dich bei meiner Beſchuͤtzung als Geiſterbannerin zei⸗ gen mußt, oder bewaffnet mit Degen und Piſtolen, damit ich erfahre, welcher Art meine Gefahren ſein werden.

Ach, theure Lady, ſpottet nicht, fuhr Margarith angſtlich fort; Ihr moͤgt wohl ſehr muthig ſein, aber was hier zuweilen geſchieht, ſträͤubt wohl Maͤnnern das Haar, und Ihr wuͤrdet es nicht ſo leicht ertragen, als Ihr glaubt.—

Wenn dem ſo wäre, glaubſt Du, daß Dein alter Vater uns hier verlaſſen und uns ſchutzlos der Gefahr Preis geben wuͤrde? Geh, geh, Margarith, Du haſt zuviel Ammenmährchen gehoͤrt, ich aber kenne thoͤrichte Furcht nicht und verlange allein zu ſchlafen.—

Nein, nein, liebe Lady, Ihr werdet das nicht wol⸗ len, ich muͤßte ja den Weg allein zuruͤck machen, und uͤberdies— ſie ſtockte.

Nun uͤberdies? fragte die Ladh, uͤberdies biſt Du eigenſinnig und willſt nicht gehorchen.

Ach Ihr zuͤrnt, theure Ladh, ich aber bin unſchul⸗ dig an Euerm Unwillen, denn ſeht, ich kann wohl dieſes und jenes Zimmer verlaſſen, aber weiter nicht, denn— denn wir ſind ja eingeſchloſſen.