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und wir muͤſſen es unentſchieden laſſen, ob etwa eine andere Gedankenverbindung in ihm bei dem vollen An⸗ blick des Fräuleins aufſtieg. Als ſie ſich indeß dem Tiſche näherte, eilte er herbei und ruckte ihr den Stuhl, ſie ehrfurchtsvoll bedienend.
Die durch manche Entbehrungen erregte Eßluſt des jungen Fraͤuleins gewaͤhrte dem Vater und der Tochter hinlaͤngliche Genugthuung fuͤr ihre Bemuͤhungen. Sie lobte die trefflichen Seefiſche und die ſaftigen Wald⸗ ſchnepfen, indem ſie neckend einige Fragen uͤber Jagd und Jägerei des Schloßgeheges hinwarf, und die er⸗ gluhende Margarith ſogleich wegſchickte, um ihr die auf dem Schenktiſch ſtehenden in Zucker S Fruͤchte zu holen.
Dem Alten ging, je länger, je das Herz auf, ſeinem lieblichen Gaſt gegenuͤber. Wie ſtolz und ernſt und ihrer Wuͤrde ſich bewußt ſie ihm zuerſt erſchie⸗ nen war, ſah er doch noch nie in einer und derſel⸗ ben Perſoͤnlichkeit ſo viel kindliche Unbefangenheit, eine ſo ſorgloſe Sicherheit und eine Heiterkeit vereinigt, welche die Umgebungen in ihren Kreis zog, ohne ih⸗ nen je eine Verwechſelung der Verhältniſſe moͤglich zu machen.
Als er ihr am Ende des Mahles in einem zierlich getriebenen Silber⸗Geſchirr einen kuͤhlen Wein des uber⸗


