Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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zurichten, und wir waren bis jetzt damit beſchäftigt, und.

Halt, lieber Alter, unterbrach ihn hier Lady Ma⸗ ria, unfähig, durch anſcheinenden Schlaf ſich hinter die geheimen Verhältniſſe des Hauſes zu ſtehlen, wenn Deine Worte nicht fur mich ſind, ſo fahre nicht fort, denn ich habe, wie Du ſiehſt, ausgeſchlafen.

Ueberraſcht, aber mit ehrfurchtsvoller Hoflichkeit, wandte ſich der Alte ſchnell zur Lady, und ſich bis zur Erde beugend, ſagte er in der angemeſſenen Haltung eines Schloßvogts:

Meine gnaͤdigſte Frau, die Beſitzerin dieſes Schloſ⸗ ſes, beehrt mich, Euch, Mhladh, hierſelbſt willkommen zu heißen, und da der vorgeruͤckte Abend der gnädigen Dame nicht mehr erlaubt, Euch eine Audienz zu er⸗ theilen, erſucht ſie Euch, die Zimmer in Beſitz zu neh⸗ men, die ſie zu Euerm Empfang hat einrichten laſſen, und üͤber Dero Diener zu befehlen, die alles Mangelnde zu erſetzen bemuͤht ſein werden.

In Wahrheit, guter Alter, erwiderte Maria, in⸗ dem ſie ſich mit ihrer eigenthuͤmlichen Hoheit erhob, das Willkommen der Dame, deren Gaſt ich wider Wil⸗ len bin, kömmt ſo ſpät und nach ſo unziemlicher Ver⸗ nachläßigung, daß ich ſo einladende Worte mehr auf Eure gute Sitte, als auf die Eurer Herrin beziehen

Godwie⸗Caſtle 1I. 18