Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Benedicas! rief er mit leiſer, bebender Stimme.

In majorem Dei gloriam! antwortete Mazarin mit feierlichem Ton und ſegnete das Haupt des alten Mannes.

Steh auf, Porter, ſetzte er ſanft, aber ernſt hinzu, wir duͤrfen uns nicht erweichen; es iſt lange her, daß wir uns zuletzt ſahen, aber ſo dies leibliche Auge Dich nicht erreichen konnte, traf mein geiſtiges doch ſtets auf einen getreuen und eifrigen Diener im Namen des Herrn und unſerer heiligen Sache!

Porter, der von uns bereits erwähnte Kammer⸗ diener des Prinzen von Wales, erhob ſich jetzt von ſei⸗ nen Knien, und zeigte eine kleine, magere und gebeugte Geſtalt in einer grauen Kleidung ohne alle Abzeichen. Sein laͤngliches, blaſſes Geſicht war von einem truͤben Ernſte gefurcht, und ein ſparſames weißes Haar lag dünn um die ſchmale Stirn. Seine matten blauen Augen, die den ruͤhrenden Ausdruck des Kummers aus⸗ ſprachen, hatten ſich noch nicht zu ſeinem, in der Ver⸗ gleichung mächtiger noch erſcheinenden Gefährten erho⸗ ben, ſondern ruhten ſchwermuͤthig am Boden. Maza⸗ rin durchſchaute vielleicht nur zu ſchnell aus ihm be⸗ kannten Gruͤnden den Gemuͤthszuſtand des alten Man⸗ nes, und ſuchte durch die freundlichſte Herablaſſung ſein Herz zu ermuthigen.