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Liebe, die unſere Entwickelung nie aus den Augen ver⸗ liert, eine ihrer ſchoͤnſten Gaben ganz unterdrucken laſſen moͤchte, wer wollte es fuͤrchten, und nicht lieber glauben, uns ſei bloß geſtattet, die Außenſeite von ihren Erſchei⸗ nungen frei zu erhalten, innerlich bleibe der kleine Heerd, um den, ſelbſt gegen unſern Willen, ſie, unverletzlichen Hausgöttern gleich, ihre Plätze behaupten, wenn auch bei dem Einem zur lieblich ſich mittheilenden Geſelligkeit erhoben, bei dem Andern zum ernſten Schweigen ver⸗ dammt, immer doch ihres unzerſtoͤrbaren Daſeins Zeug⸗ niß ablegend.
Gern nehmen wir den vorliegenden Moment als eine Beſtätigung dieſer Anſicht, da es uͤberdies leicht die einzige ſein koͤnnte, die dieſer merkwuͤrdige Mann uns mitzutheilen veranlaßt. Denn ſchon ſehen wir ihn, weg⸗ gewendet und der alten Heimath ſeiner Gedanken zuruͤck⸗ gegeben, jene mienenloſe Ruhe gewinnen, die ſeine Feinde und Beobachter zur Verzweiflung brachte. Er beruͤhrte nur zu einem Klange die Glocke auf ſeinem Tiſche, und langſam oͤffnete ſich die kleine von ihm beobachtete Thuͤr, und in einen weiten Mantel gehuͤllt, trat ein ältlicher Mann ein, der ſofort, Mazarin erblickend, den Mantel zur Erde warf und, auf ihn zueilend, ganz uͤberwaͤltigt, wie es Se zu ſeinen Fuͤßen nie⸗ derſank.


