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einzigen ihm gleichkommenden Kopf zu bezeichnen pflegte, dieſem ein Anſehn zugegeben, welches ihm, auf welchem Platz Europas er auch erſcheinen mochte, eine weit uͤber ſeine aͤußere Stellung reichende Auszeichnung ſicherte. Doch war mit ſeiner Erſcheinung auch ſtets ein gewiſſes Aufmerken, vielleicht nicht ganz ohne einen Zuſatz heimlicher Befuͤrchtung, verbunden. Richelieu gebrauchte ihn ſtets zur Ausfuͤhrung von Plänen, die nur ein Ohr zur Mittheilung fanden, eben das ſeinige, und die kleinen ſchmeichelhaften Sendungen, die Ri⸗ chelieu in ſeinem oder ſeines Koͤnigs Namen durch Mazarin an die verſchiedenen befreundeten Hoͤfe ergehen ließ, hatten oft fuͤr Richelieu eine ſo uͤberraſchende Kenntniß der wichtigſten Geheimniſſe eines ſolchen be⸗ ſchickten Hofes zur Folge gehabt, daß man langſam anfing, die ſtarke Beobachtungsgabe dieſes Boten ein⸗ zuſehn und ihn wenigſtens in der moglichſt beſten Laune zu erhalten wuͤnſchte, da man in der Regel zu unge⸗ ſchickt war, ihn unſchädlich zu machen.
Ruchn war dies Mal über die Ruͤckreiſe des Prinzen von Wales in ſo zärtlicher Beſorg bn geweſen und ſo entzuͤckt uͤber deſſen gluͤckliche Ankunft, daß Mazarin von ihm geſendet ward, ſeine und des Koͤnigs Frende dem Prinzen ne Alle, denen dies mit⸗ getheilt ward, ſchienen uͤber ſo vſit Antheil und Freund⸗


