Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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überall auftrat, dieſe Auszeichnungen zu unterſtützen und noch weniger zu verrathen, wie er einſt wirklicher, als irgend ein gekroͤntes Haupt Europas, die Herrſchaft fuͤhren und alles ſeinen Plaͤnen unterthan machen werde. In ſeiner unſcheinbaren, mehr geiſtlichen als weltlichen Kleidung gelang es ihm vornehmlich, ſein Aeußeres faſt unbedeutend erſcheinen zu laſſen, da die Natur ihn we⸗ nig mit koͤrperlicher Schoͤnheit begabt hatte. Seine athletiſche Geſtalt und ſeinen ſpäterhin beruͤhmt gewor⸗ denen Anſtand, der durch fruhere militäriſche Dienſte entwickelt war, hielt er bis jetzt noch rathſamer, vor den Augen der Welt in die ſanften gebeugten Manieren eines guten beſcheidenen Mannes einzuhuͤllen. Deſſenohngeachtet hatte Buckingham Gelegenheit genug gehabt, ſeinen weitreichenden und großen Einfluß kennen zu lernen. Sie waren ſich bei des Erſteren Anweſenheit in Frankreich auf einem Felde begegnet, wo der ſchlaue Julio Mazarini ſich um jeden Preis zu behaupten entſchloſſen war, ſo wie Buckingham 6 nerſeits in dieſer Beziehung weder einen Gegner in dieſer Geſtalt gefuͤrchtet hatte, noch ihm zu weichen dachte. Wenn jedoch dieſe Macht, die Mazarin fuͤr ſich in der Stille warb, der Welt und namentlich dem Auslande vorerſt noch ein Geheimniß bleiben mußte, ſo war in der Art, wie Richelieu wohl Mazarin als den