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ſchaft entzuͤckt, während Alle mit angehaltenem Athem
einander fragten, was er wohl noch vorhaben moͤchte. Mazarin war über den erſten Eindruck, den er bei ſei⸗ nen jedesmäligen Sendungen hervorrief, keinen Augen⸗ blick ungewiß; aber er beſaß neben ſeiner ſchnellen und untrüͤglichen Menſchenkenntniß eine ſo ausdauernde un⸗ heſiegbaxe Ruhe, Sanftmuth und Geduld, daß die Be⸗ fuͤrchtungen ſich wie von ſelbſt an ihm entkräfteten, und er fing erſt dann ſeine Plaͤne zu verfolgen an, wenn er alle ihm in den Weß gelegten und alle im Voraus ihm bekannten Proben als ein guter harmloſer Mann beſtan⸗ den hatte. Richelieus große, erhabene Natur war einer ſolchen, ſeinem ganzen Naturell widerſtrebenden Operation unfähig, aber* benutzte an ſeinem Ge⸗ fährten dieſe Fähigkeit und wußte ſie als eine un⸗ ſchätzbare Gabe zu achten, wenn auch ohne ſie ihm zu beneiden.
Mazarin hatte ſich dem Zwange der Geſelligkeit entzogen, und es war leicht wahrzunehmen. ihm dies zu einer groͤßeren Entwickelung ſeiner eigenſten Natur geholfen. Das lange geiſtliche Kleid war uͤber einen Seſſel geworfen, und die kraͤftige hohe Bruſt und die breiten Schultern wurden vortheilhaft von einem Wammſe von violetter 8 ſtickerei gehoben. Im Geſchmack der Zeit, mit ſorg⸗
ite mit feiner Gold⸗
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