Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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ſchwuͤre aus, ihrem Beſitze jedes andere Intereſſe der Erde zu unterwerfen. Welche laͤcherliche Träume einer empfindſamen Knabenwelt, ſetzte er lachend hinzu, ſind uͤberdies dieſe ſogenannten Bande der Natur, und exi⸗ ſtiren ſie hier noch? Einem unbekannten Weſen, deſſen Daſein man mir zu verhehlen wagte, als es mir noch von Werth ſein konnte, ſollte ich jetzt vielleicht dieſes Wiederſehen opfern? Dieſer Knabe Karl, der die blod⸗ ſinnige Vorſtellung hegte, mir ein albernes Geheimniß zu entziehen, und die ſtrafenswerthe Kuͤhnheit, es wirk⸗ lich auszufüͤhren! Ihren Plaͤnen, nachdem ſie ergraut und in ſich ſelber zuſammengefallen, ſollte ich die Hand bieten, da ſie ſich ſelbſt dem Grabe verdammt haben, und damit zugleich dem ſuͤßeſten Gluͤcke, welches mir in Dir, Du himmliſches Bild, lächelt, ſelbſtmoͤrderiſch ent⸗ gegentreten? Die Entſcheidung iſt nicht ſchwer, und ſie iſt geſchehen, rief er mit einer gellenden Stimme, die das ganze Grauenhafte eines uͤberſchrienen Gewiſſens in ihrem Laute trug. Zuruͤck ſank er in ſeine Polſter, und indem er das Käſtchen mit dem Gemalde nach allen Richtungen drehte und ſchob, ſprang plotzlich der Deckel von einander, und ein fein geſchriebenes Blatt, eng mit farbiger Seide umſtrickt, fiel dem Herzoge entgegen. Doch das Gluck, ſich in den Beſitz des Inhalts zu ſetzen, ſollte ihm verzoͤgert werden, denn nach einem kurzen to⸗