Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Nachtheil der Geringeren ausfielen. Das niedere Volk ſpielte dabei am haͤufigſten die Rolle der nur ſinnlichen Eindruͤcken hingegebenen Kinder. Der Edelmann, der die ſchoͤnſte Geſtalt, die ſchonſten Kleider, die zahlreich⸗

ſten und koſtbarſten Diener und die vornehmſten Anhaͤn⸗

ger beſaß, war ſicher, von ſeinem Beifallsgeſchrei jeden Fußbreit Weges begleitet zu werden. Man hätte dieſe vornehmen Herren faſt bemuͤht nennen moͤgen, dies noch zu vermehren, denn ſie uͤbten in geckenhafter Ausgelaſſen⸗ heit auf ihrem Wege tauſend Dinge, welche die gute Laune des Volkes vermehren mußten, welches entzuckt war, dieſe ihrem Standpunkte ſo weit entruͤckten Per⸗ ſonen Handlungen begehn zu ſehen, die ſie ihnen naͤ⸗ her ſtellten, wenn auch der redliche und gebildete Buͤrger ſich mit Scham und Unwillen davon wegwandte.

An dem Tage, wo wir unſere Leſer in London ein⸗ fuͤhren, umleuchtete den Vorplatz eines glänzenden Pala⸗ ſtes ein Feuermeer von Pechfackeln und brennenden Holz⸗ ſtoßen, deren Glanz die angrenzenden Straßen und den Himmel mit ſeinem duſtern Nebelſchleier erreichte. Man haͤtte waähnen koͤnnen, dem Brande einer Stadt ſich zu naͤhern, wenn man von ferne das tobende Geſchrei der Menge vernahm, die ſich dieſem Schauſpiele entgegen drängte, theils als Zuſchauer, theils als Theilnehmer. Aber es war nur eins der tw Feſte.

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