Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Der Herzog von Buckingham verſammelte zuerſt nach ſeiner Ruͤcktehr aus Spanien die Großen des Lan⸗ des, und ſeiner Einladung war man mit groͤßerem Eifer entgegen gekommen, da allerdings die Macht und Gewalt des gefuͤrchteten Mannes verdoppelt ſchien durch die aus⸗ geſprochene Freundſchaft des Prinzen, die ihm ſeine un⸗ ſelige Herrſchaft auch nach dem Tode des jetzigen Koͤnigs zu ſichern ſchien. Seine zahlloſen Feinde, unter die ſich mit Recht die Beſten der Nation zählten, gaben die Hoff⸗ nung auf, in der Zukunft das Ziel ſeines verderblichen Einfluſſes zu ſehn, und Karl der Erſte konnte ſpäter ſeine Thronbeſteigung unter kein ungluckſeligeres Zeichen ſetzen, als das ſeiner Freundſchaft fuͤr einen Mann, der in den Augen des ganzen Landes als Urſache aller daſ⸗ ſelbe heimſuchenden Uebel galt.

Deſſenohngeachtet war zur Zeit, die wir erwähnen, ſein Einfluß unantaſtbar, und fur irgend einen Wider⸗ ſtand nicht der Augenblick da. Das ſagten ſich die Be⸗ ſten mit den Schlechten zugleich, und man ſah ſie die⸗ ſelben gefuͤgigen Schritte thun, bloß darin unterſchieden, daß es dem Einen ein patriotiſches Opfer duͤnkte, wäh⸗ rend der Andere ſich und ſeinen Vortheil damit zu foͤr⸗ dern oder zu ſchuͤtzen ſuchte. Buckingham kannte alle

ſeine Feinde. Zahlloſe Spione durchkreuzten fuͤr ihn jeden

ihm wichtig ſcheinenden Punkt; jeder ſchaͤndliche Dienſt

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