Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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als ein Wohlthaͤter ſeines Volks zu ſein, und ſtets der Spielball Anderer, behielt er ſich ſo wenig eigne Ideen vor, daß dieſe ihm unbeſtritten verblieben, da ſie nur dienten, ihn üͤber ſeine gaͤnzliche Willenloſigkeit deſto leichter zu täuſchen.

So nahm denn auch bald der Zuſtand bürgerlicher und geſelliger Ordnung die hieraus nothwendig ſich er⸗ gebende Umgeſtaltung an.

Der Adel verbaute gar bald auf's Neue den Zugang, den Eliſabeth ſich zu jeglichem Verdienſt zu eroͤffnen ge⸗ wußt, und ohne Rivalität mit dieſen Emporkoͤmmlingen, ohne Aufmunterung von Oben zu einer hoͤhern Entwik⸗ kelung, abgeſchnitten durch Jakobs weibiſches Friedens⸗ ſyſtem von jeder Kraftubung nach Außen, ſank er nur zu bald in die rohe Ausgelaſſenheit zuruͤck, aus der er kaum ſich zu erheben angefangen.

Alte Namen, Reichthum, aͤußere Schoͤnheit erſetzten die Eigenſchaften, die Eliſabeth noͤthig gemacht hatte. Die Folge hiervon waren Guͤnſtlinge, die ſich jeden Ue⸗ bermuth, jede Zuͤgelloſigkeit gegen das Volk, ja ſelbſt gegen ihres Gleichen, und bis vor das Angeſicht des Koͤ⸗ nigs ungeſtraft erlauben durften. Der mittlere Buͤrger⸗ ſtand, in ſeine fruͤhere Beſchrankung zuruͤckgedrängt, gab entweder ſeine freiere Entwickelung auf, oder widmete ſich ihr doch nur ohne eine belebende Beziehung zu hoͤ⸗