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heit unter zwanzig Jahren. Ihm ſchien eine Verbin⸗ dung in den feſten Grenzen vollkommener Hochach⸗ tung vollſtändig genuͤgend, da er ſtets uͤberzeugt war, mit den zärtlichen Gefuͤhlen ſeines Herzens bis zu dem ſpäteren und reiferen Alter ſeiner einſtigen Gemahlin verwieſen zu ſein. Es war ihm daher ein zuͤrnender Schmerz gegen ſeinen Bruder um ſo weniger zu ver⸗ argen, als Robert, zu eigener Feſtſtellung ſeiner Mei⸗ nung nicht ſo geneigt, mit der ſorgloſen Laune ei⸗ nes, der da denkt, es habe damit wenig auf ſich, bis⸗ her den Anſichten ſeines Bruders ſich angeſchloſſen und dadurch in Richmond die Hoffnung geweckt hatte, daß jede Gefahr dieſer Art fuͤr ihn aufgehoͤrt habe. Die zärtliche Liebe jedoch, die Richmond für ihn trug, und die wohl etwas den Charakter eines Beſchuͤtzers hatte, veranlaßte dies ſonſt ſo edle und gerechte Ge⸗ muͤth wohl zu dem Verſuch in dieſer Angelegenheit, den großeren Theil des Vorwurfs von ſeinem Bru⸗ der ab und auf jenes fremde Mädchen hinuͤber zu leiten. Ihre ganze Lage erſchien ihm ſo zweifelhaft, daß es ihm beinahe unmoͤglich ward, ſie anders, als in einem zweideutigen Lichte zu ſehn; ja, es ſchien ihm, in dieſer Empfindung weiter gehend, beinahe gefährlich und unbeſonnen, daß dies unbekannte Weſen zur Ge⸗ ſellſchaft des Schloſſes und namentlich zum Umgange


