Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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liegen muͤſſe, als ihm bis jetzt bekannt. Er hielt fra⸗ gend inne, des Vertrauens gewiß, das ihm noch nie von dieſem geliebten Bruder verſagt worden. Aber es ſchien diesmal nicht ſo leicht, wie bei ihren fruͤheren kleinen Geheimniſſen. Der Herzog verfiel in ein Schweigen, welches nicht undeutlich eine Verlegenheit durchblicken ließ, die, zwiſchen ihm und Richmond ſonſt ſo ungewohnt, dieſen nur noch aufmerkſamer machte. Schon dachte er ihm durch eine Bitte um Vertrauen die Mittheilung zu erleichtern, als der Her⸗ zog mit einem unausſprechlichen Gefuͤhl von Ruͤhrung ſeine Hände ergriff, ſie zwiſchen die ſeinigen druckte und mit unſicherer Stimme rief: Sei mein Schutz, ſei Ver⸗ mittler zwiſchen dieſem Herzen und der Welt, die deſſen Gefuͤhle anfeindet! Richmond, ich liebe! Zum erſten Male ergreift dies wunderbar mächtige Gefuͤhl meine Bruſt, und ſchon treffe ich auf Widerſpruch und Verfol⸗ gung, obwohl ich die Welt mit ihren Schätzen heraus fordere, mir einen Gegenſtand zu zeigen, der wurdiger wäre, jedes Gefuͤhl des Herzens in Anſpruch zu nehmen!

Robert, ſagte Richmond ſchnell, was kann geſche⸗ hen ſein? Eile, mir mitzutheilen, was hier die Geſin⸗ nungen gegen eine Wahl erregt hat, in der Du ja fru⸗ her, ehe Dein Herz ſie heiligte, die Wuͤnſche Deiner Fa⸗ milie erfullteſt, und die durch Deine letzten Auszeichnun⸗