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warten laſſe, da ihr ganzer Zufall mehr erſchreckend, als gefaͤhrlich geweſen.
Und dennoch, Richmond! rief der junge Herzog, dennoch zerreißt dieſer ungluckſelige Vorfall mit tauſend Schmerzen mein Herz, und wirft mich in ein Chaos widerſtrebender Empfindungen! Ich muß furchten, daß Wuͤnſche, die ich ihr einige Stunden fruͤher mittheilte und trotz ihres Widerſtandes vor ihr behauptete, ſie, die noch erſchoͤpft von Gram und Kummer uͤber un⸗ ſern theuern Vater iſt, in dieſen Zuſtand verſetzt haben.
Wie kann das ſein? rief Richmond lebhaft, ich verſtehe Dich nicht in dieſer ausſchweifenden Erwei⸗ chung. Was kann ſie, die ſtets liebevolle Mutter, in einem Begehren, das ſchwerlich unmoͤglich oder gar kraͤnkend ſein konnte, finden, was ſie zu dieſer Aufregung hätte fuͤhren koͤnnen, die, nur zu wahr⸗ ſcheinlich aus fruͤheren geiſtigen Leiden hervorgegangen, jetzt rein phhſiſch zu nennen iſt.
Nein, nein! ſagte der Herzog mit dem troſtloſe⸗ ſten Ausdruck; ſie nimmt das heißeſte Begehren mei⸗ nes Herzens faſt mit Abſcheu auf und macht mich da⸗ durch zum ungluͤcklichſten Manne der Erde!
Ich verſtehe Dich nicht, mein theurer Bruder, ſprach Richmond, aus ſeiner ſorgloſen Ruhe erwa⸗ chend und wohl begreifend, daß hier mehr zum Grunde


