wollte, bannte wenigſtens die ſtarren Zuͤge des Kram⸗ pfes von ihrem Geſicht, wenn auch der Verſuch, zu ſprechen, ſich auf's Neue nur auf ſeinen geliebten Namen beſchränkte. Stanloff, der die Ergießung des Gefuͤhls nicht ungern ſah, drang doch jetzt darauf, ſie abzukuͤrzen. Die Herzogin ließ ſich dies auch ſo⸗ gleich gefallen, und Richmond, zu tief erſchuͤttert, um ſich jetzt ſeiner Familie mitzutheilen, enteilte durch eine ihm wohlbekannte Thur in die Zimmer der Miſtreß Morton.
Graf Archimbald und Stanloff hatten indeß ge⸗ nug zu thun, um den jungen Herzog zu entfernen, der, von unbeſtimmter Angſt getrieben, an ihrem Bette bleiben, und jede Pflege mit Stanloff und den Frauen theilen wollte. Er gab endlich nach, von den erſten Worten ſeiner Großmutter ergriffen, die, zu einer ihr ſonſt fremden Strenge ſich erhebend, ihn fragte, ob es noch Liebe ſei, wenn man durch hartnaͤckige Be⸗ hauptung ſeines Willens Gefahr laufe, mehr zu ſcha⸗ den, als zu helfen? Aber als die Familie ſich nun in den untern Sälen beiſammen fand, fuhlte Jeder die traurige Stimmung des Andern zu ſehr, als daß eine leidliche Haltung hätte eintreten koͤnnen, und man ſah ſehnſuͤchtig der Ruͤcktehr Richmonds entgegen, dem alle Herzen entgegen ſchlugen; durch ſein Aus⸗
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