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bleiben ward namentlich die Ungeduld der Schweſtern, die ſich auch von dem Troſte der Ladh Maria ver⸗ laſſen ſahen, auf's Hochſte geſteigert. Doch war eine ungeſtoͤrte Ergießung ihrer Liebe ihnen heute nicht vergoͤnnt, denn Ottweh erſchien mit ſeinem ceremo⸗ nioſen Weſen, der alten Herzogin, in Abweſenheit ſeiner Herrin, die Meldung eines Reiſezuges zu ma⸗ chen, der zwei Pagen zur Ankuͤndigung ſeiner unver⸗ zuglichen Ankunft vorangeſendet habe. Die alte Her⸗ zogin erlaubte, mit Zuziehung des Herzogs, die Ein⸗ fuͤhrung der Pagen, Graf Archimbald ſchlich ſich leiſe davon, in der Hoffnung, auf Richmond zu ſtoßen, nach dem er faſt ein ungeduldiges Verlangen trug. Er ſehnte ſich uͤberdies mächtig aus dieſer ſchwuͤlen Luft, in der er nur auf leidenſchaftliche Gefuͤhlsauf⸗ regungen ſtieß, zuruͤck in die kuͤhle Atmoſphäre des Verſtandes, die ihm den Gebrauch ſeiner wahren Na⸗ tur verſtattete. Aber ſie verfehlten ſich, denn Rich⸗ monds Herz trieb ihn ſchnell von jener erſten Erwei⸗ chung zu den Pflichten gegen ſeine uͤbrige Familie zu⸗ ruck, um ſo mehr, da er ebenfalls ihnen uber die na⸗ henden Reiſenden, denen er nur vorangeeilt war, ſeine Mittheilungen zu machen hatte. Mit den Pagen zu⸗ gleich von verſchiedener Seite eintretend, faßte er ſich kurz im herzlichſten Empfang der Seinigen und eilte


