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voll eine ihrer kalten Haͤnde in den ſeinigen haltend, und 5 halb geruͤhrt und halb verlegen uͤber eine Lage, in der er ſich ſo wenig Geſchick zutraute, ſchaute er zuweilen nach dem ernſten, geſenkten Auge der alten Lady empor, die, in truͤben Gedanken verloren, mit Ergebung, aber tie⸗ fem Kummer der Entſcheidung harrte. Der Abend war indeß herabgeſunken, nur undeutlich hoben ſich noch die einzelnen Figuren aus dem dunkeln Raume, und ver⸗ mehrte das Bange und Beklommene des Augenblicks. Eben hatte Gräfin Melville ihre jungen Freundinnen, auf Stanloffs Bitte, aus dem Zimmer geleitet, da ſcho⸗ ben ſich behutſam die Vorhaͤnge von dem Eingange zu⸗. ruͤck. Eine maͤnnliche Geſtalt trat haſtig hindurch, und,
ohne von den Anweſenden abgehalten oder nur bemerkt
zu werden, hatte der Eintretende in leichten, raſchen Schritten das Bett der Herzogin erreicht. Man ſah ihn Stanloffs Arm ergreifen, man ahnte den Inhalt der Zeichen, in denen Antwort und Frage ſich begegneten, und ſah im nächſten Augenblick den jungen Herzog an ſeine Bruſt ſich ſturzen.
Richmond iſt angekommen, ſagte in dieſem Augen⸗ blick Graf Archimbald mit einer ploͤtzlich von Freude be⸗ wegten Stimme zu ſeiner Mutter, die nun zur Bewe⸗ F gung wiederkehrend die Augen erhob, um beide Bruͤder in einer Umarmung zu ſehen, die der Schmerz um die


