Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Sicherheit uns abzuhalten, denn allerdings bleiben bei unſerer faſt zweifellos guten Abſicht die Schritte, die wir vielleicht genoͤthigt ſind zur Täuſchung Anderer zu thun, ein ſchwer zu loſendes Problem! Doch laß uns jetzt enden. Nur zu ſehr, will es mich beduͤnken, be⸗ darfſt Du der Ruhe.

Beide Frauen wollten ſich jetzt erheben, aber nur der alten Lady gelang es. Denn die Anſpannung, welche die Herzogin bisher aufrecht erhalten hatte, war in dem Maaße verringert worden, als ſie ihre Sorge von der wuͤrdigſten Seite her gecheilt ſah. Daher trat ihre bisher und ſeit lange vorbereitete phhſiſche Erſchoͤpfung eben in dem Augenblick ihrer geiſtigen Er⸗ leichterung unabweisbar hervor; ohne einen Laut ſank

ſie zuruͤck. Die alte Herzogin hatte Gelegenheit genug, hier

ihre Beſonnenheit zu zeigen. Die eigene Erſchuͤtterung uberwindend, eilte ſie, Miſtreß Morton herbeizurufen. Es zeigte ſich aber bald, daß dieſe Huͤlfe nicht ausrei⸗ chend war, und daß an die Huͤlfe Stanloffs gedacht werden mußte. Seine Beobachtungen ſagten ihm auch bald, daß dies ein Zufall ſei, der die hoͤchſte Scho⸗ nung und ſtärkere Mittel noͤthig mache. Vor allen Dingen verordnete er daher g6 Ruhe der Herzogin im Bette.