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dann zu mir, wo er die ſchoͤne Anna zum Erſatze findet; oder Ihr denkt, iſt ſeiner Heilung noch nicht zu trauen, ei⸗ nen andern Weg aus, ihn länger noch von ihr zu trennen.
So ſei es! rief die Herzogin und athmete tief, als habe eine ſchwere Buͤrde ſich von ihr gehoben, ſo bleibe ich ihr gerecht und ſchutze den Namen des theuern Freundes vor den Zweifeln ſeiner Kinder! Jedoch wenn auch die nächſte Zeit damit gerettet ſcheint, das muͤſſen wir uns immer ſagen! es wird der letzte Kampf nicht ſein, den wir in dieſer truben, dunkeln Sache zu beſte⸗ hen haben. Zunachſt wird uns jetzt der Vorwurftref⸗ fen, daß wir dem Schickſale unſers Schuͤtzlings den fuͤr ſeine Loͤſung noͤthigen Eifer entziehen. Dies wird nicht ohne große Schwierigkeiten zu vermeiden ſein, und wir werden gar leicht mit ihr ſelbſt dafuͤr zu ſorgen haben, außerdem aber mit Archimbald und Robert; und hier will meine Seele ſich empoͤren gegen die mir ſo frem⸗ den und meinen Charakter ſo wenig paſſenden Ausflüchte, deren ich dann nicht entbehren kann, um die Wahrheit dem Auge zu entziehen. O Mutter, kann es eine hei⸗ lige, dringende Anforderung der Tugend werden, von der Wahrheit uns zu trennen! Truͤgt dieſe Stimme nicht, die mir gebietet, um dieſen großen Preis den Gatten in ſeinem groͤßten wichtigſten Beſitzthume, in ſeiner Ehre, die nach ſeinem Tode noch bedroht wird, zu beſchutzen?


