Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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uns näher noch zu vereinen beſtimmt ſei, als von einer ausgemachten Sache ſpricht. Beweis genug, wie ſie durch das Benehmen Roberts über jeden Zweifel ſich erhoben waͤhnt. Auch duͤrfen wir, wo dies nich⸗ aus⸗ reichen ſollte, auf Richmond hoffen, der ſtets ſo viel Gewalt uber ſeinen Bruder hatte, und deſſen zartes Ehr⸗ gefuͤhl und richtiger Verſtand uns ſeine Mitwirkung ver⸗ buͤrgt. Doch ſcheint mir vor Allem eine Trennung noͤthig. Hier bei einander, verfuͤhrt durch jeden Augenblick, gelingt Robert der Sieg über ſein Herz ſo leicht wohl nicht, be⸗ ſonders da die Gräfin unſchuldig freundlich, unbewußt ihm ſtets neue Nahrung giebt, und ſie aus ihrer Sicherheit zu wecken, mochte zweifelhaft fuͤr uns alle ſein. Ich habe wohl gehoͤrt, daß keine groͤßere Gefahr dem edeln weib⸗ lichen Herzen droht, als die Liebe zu erkennen, die ſie in einem edeln Manne unbewußt erregte! die ſuͤße lockende Gewalt, die dadurch in ihre Macht gegeben wird, ihn zu begluͤcken, verfuͤhrt zur Theilnahme. Daher glaube ich, daß meine nahe Abreiſe eine leichtere Gelegenheit bietet, ſie zu entfernen, ohne ihre Lage dabei zu gefaͤhrden. Du vertrauſt mir wohl Deinen ungluͤcklichen Schuͤtzling an. Sie, die mir ſo freundlich ergeben ſcheint, folgt meinen Bitten wohl, mich zu begleiten; Robert und Ihr alle ge⸗ winnt indeſſen Zeit, Euch in das Unabänderliche zu ſchik⸗ ken, und nach Maaßgabe ſeiner Faſſung begleitet er Euch