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meinen Kindern, ich wollte die Zukunft ihr zu ſichern ſuchen durch eine nur allzu gerechte Abgabe unſers ir⸗ diſchen Beſitzes, und ſo des Weiteren harren, hoffend, daß Gott an meiner Statt ihren ſeltenen Reizen und ihrem Seelenwerth einen dauernden Beſchuͤtzer zu finden wiſſen werde. O, wie bald ward dieſer friedliche Plan zerſtort, der an uns allen und Dir zugleich, die ich ſo gern mit dieſem Leid verſchont haͤtte, dies drohende Un⸗ gluck ſanft voruͤber zu fuͤhren beſtimmt war. Was thun wir jetzt, um Robert zu entfernen, ohne unſer Geheimniß zu verrathen? Denn er iſt hier allein zu beachten. Die Graͤfin, an Gedanken und Gefuhlen unſchuldig wie ein Kind, theilt auch nicht die Ahnung des Verlangens, das Robert ihr in jedem Worte, in jedem Blicke geſteht.
So laß uns denn, erwiderte die alte Herzogin, den Augenblick erwarten, wo Robert mir ſein beabſich⸗ tigtes Vertrauen ſchenkt, ich will alsdann mit all' dem Ernſte, der hier nur zu ſehr gerechtfertigt iſt, meine Meinung über ſeine Verpflichtungen gegen die Gräfin Anna ihm vorhalten. Ich würde ſo in Wahrheit han⸗ deln muͤſſen, wenn ich auch nicht Theilnehmerin Dei⸗ nes traurigen Geheimniſſes geworden wäre; denn ich kann Robert den Brief der Graͤfin Dorſet zeigen, worin ſie von dieſem verwandtſchaftlichen Verhältniſſe, das


