Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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render boͤſer Geiſt dageſtanden, da er nicht abließ, meinen Gemahl zu Reiſen zu verfuͤhren, die mich nie ohne ſchmerzlichen Verdacht ließen. Ich wußte näm⸗ lich, die Gräfin von Buckingham war unvermaͤhlt geblieben und hatte das Schloß bezogen, das dem un⸗ ſrigen zunaͤchſt gelegen iſt. Muß ich mich nun auch uͤberzeugt halten, daß der Prinz die Veranlaſſung zu jener geheimnißvollen Reiſe nach Spanien ward, die uns auf immer trennte, und bedenke ich, daß meines theuern Gemahles ganzes übriges Leben keinen Schat⸗ ten des Vorwurfes zuließ, war er auch in dem einen, mir Kummer und Verdacht erregenden Punkte zu fehlen im Stande geweſen— ſo ſagt mir eine innere Stimme, dem Haſſe verwandt, dieſer Prinz leitete und befoͤrderte das einzige, was ihm zum Vorwurfe gereichen kann.—

Theures Kind! unterbrach hier die alte Herzogin ihre Schwiegertochter, welche dieſe lange und angrei⸗ fende Erzählung mit einem Eifer und einer Glut der Gefuͤhle bis hierher gefuͤhrt hatte, die kein Wort dazwi⸗ ſchen einzuſchalten zuließ, theures Kind, wie tief er⸗ ſchuttern mich Deine Mittheilungen! Wie ſchmerzlich und als ein Verſäumtes will mir die Vergangenheit erſcheinen! So habe ich mich in der Hoffnung Euers ungetrüͤbten Gluͤckes gewiegt, indeß Dein edles Herz