Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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und Sorge, die ich empfand, Niemanden mir zur Seite dulden. Ich war allein und lehnte dem Bette gegen⸗ uͤber an eine mit Schnitzwerk bekleidete Wand, und unruhig in meinen Bewegungen, matt und abgeſpannt von Sorge, ergriff ich eine vorſpringende Blume in den Verzierungen, um mich daran zu halten. Aber wie groß war mein Schrecken, als ſie nachgab, das Getä⸗ fel hinter mir ſich in die Wände ſchob und mich, die Schwankende, faſt zur Erde geworfen hätte. Ich eilte den Lehnſtuhl an dem Bette meines Gemahls zu errei⸗ chen und ſank ſo ermattet hinein, daß ich meine Au⸗ gen ſchloß. Aber die Furcht, ihn, wenn er mich ſo fände, zu erſchrecken, raffte mich auf, ich richtete mich empor, ich ſchlug die Augen auf. O Gott, was er⸗ blickten ſie! Eine weiße hohe Geſtalt, mit Blumen ge⸗ ſchmuͤckt, in dem Glanze einer mir nur zu wohlbekann⸗ ten Schoͤnheit, ſchien aus dem aufgedeckten Raume der Wand zu mir hernieder zu ſchweben; ja, Mutter, es war das voͤllig gleiche Bildniß der Gräfin von Bucking⸗ ham, welches dem Bette meines Gemahls gegenuber mich anlächelte, und welches Du heute noch auf derſelben

Stelle finden kannſt. Ich weiß nicht, wie es koͤmmt, daß oft der groͤßte Schmerz, der unſer Leben zu zerſto⸗ ren droht, uns eine Wiederbelebung geben kann, die uns, im Falle der Nothwendigkeit zu handeln, phhſiſche