Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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heim den heftigſten Zuſtänden der Eiferſucht zu über⸗ liefern. Jetzt werde ich Dir ſagen muͤſſen, theure Mutter, was zur Nahrung dieſer ungluͤcklichen Em⸗ pfindung diente, damit nicht allzu hart meiner eige⸗ nen Thorheit die Leiden anheim fallen, die heimlich an mir nagten.

Gewiß weißt Du, daß des Prinzen auffallen⸗ des Betragen bei unſerer Vermählung zu tauſend thoͤ⸗ richten Vermuthungen Anlaß gab, gewiß bleibt es, daß der Prinz bis zur Wuth gerieth, bei der ihm von Robert ſelbſt gebrachten Nachricht ſeiner Wahl: aber der Grund blieb mir ſo fremd, wie jedem An⸗ dern. Da verrieth ein Zufall mir, daß vor unſerer Vermählung der Graf mit dem Prinzen die Gräfin von Buckingham, die ich auf ihren Guͤtern glaubte, in der Naͤhe von London, in einem dem Prinzen ge⸗ hoͤrigen Schloſſe, geſehen hatte, und daß ſich dann Alle nach verſchiedenen Seiten hin mit großem Schmerz getrennt. Es war an meinem Hochzeittage, als eine meiner Frauen beim Ankleiden mir, unbefangen ſchwa⸗ tzend, dies erzählte, was die Kaſtelanin jenes Schloſſes, ihre Tante, ohne Arg ihr mitgetheilt. Mein Herz er⸗ ſtarrte und umzog ſich mit einer Rinde; ach, wie viel verſchuldete dieſer Augenblick.