Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Triumph durfte die Braut des Grafen von Derberh ihn jetzt zuruͤckweiſen! Wie genoß ich das Erſtau⸗ nen, womit er aus meinem Munde den Grund ſeiner Zuruͤckweiſung erfuhr!

Es war ein kurzer, ſehr unweiſer Triumph, der die ſchrecklichſten Folgen hatte, indem er dieſen verzo⸗ genen Mann zum Wutherich machte. Er hielt ſeine Schweſter fuͤr entehrt, weil die Welt ſie mit Robert verlobt dachte, welchen er nun uͤberdies fuͤr die Ur⸗ ſache ſeiner eben erlebten Zuruͤckweiſung anſah. Erſt mißhandelte er die ungluckliche Schweſter; dann ſuchte er in Wuth den Grafen auf, und Du weißt, daß ſein damaliges Verfahren ihm eine kurze Verweiſung und ein Duell mit meinem Verlobten zuzog.

Wir wurden vermählt. Du und Dein Gemahl gingen nach Spanien, wir nach Godwie⸗Caſtle. Dein Sohn war ein Engel. Ach, nicht ohne Vorwurf kann ich dagegen an mein Betragen denken. Ich be⸗ ſaß ihn jetzt, und dieſes heiße Verlangen meines Her⸗ zens war erfullt; aber es lebte in mir fort, daß er aus Liebe ſich mir nicht vermaͤhlt, und daß ich all⸗ zu ruͤckſichtslos mein gluͤhend Herz ihm hingegeben. Mein Stolz erwachte, ein nie zu todtender Verdacht lebte in mir auf, und Geringes war genug, mich ungerecht gegen ihn zu machen oder mich im Ge⸗