Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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ler Groͤße und ohne Fuͤlle, doch von einer augenſcheinlich großen Kraft, die auch jeder ſeiner Bewegungen die voll⸗ kommenſte Gewandtheit gab. Sies ließ die Meiſten ſehr leicht vergeſſen, daß dem Ausdrucke ſeines Geſich⸗ tes ſowohl als ſeiner Figur jener imponirende, die Ho⸗ heit der Seele voraus verkundigende Anſtand fehlte, den man vorzuͤglich ſpäter, als ſein Name in ſeinem Vater⸗ lande, wie an faſt allen fremden Hoͤfen bekannt ward, oft mit Befremden vermißte. Er beherrſchte auf's Voll⸗ kommenſte ſeine Mutterſprache und außerdem faſt alle fremden Sprachen, ſo wie die Sitten der von ihm be⸗ ſuchten Hoͤfe ihm vollig beguem waren. Die Gabe, ohne allen Anſchein der Beobachtung auch das Geringſte wahrzunehmen, Alle durch ſeine Anreden oder Antwor⸗ ten zu befriedigen oder zu beſchwichtigen, war ihm voll⸗ kommen eigen. Im Streit, in gelehrten oder politi⸗ ſchen Unterhandlungen, bei der groͤßten Ueberlegenheit im Wiſſen, Folgern und Beſchließen, wußte er doch ſtets in die Einkleidung das beſcheidene Aufhorchen ei⸗

nes Lernenden zu legen. Man konnte ihm nichts ſa⸗

gen oder mittheilen, was er nicht im Stande geweſen wäre, als längſt bekannt und ſelbſt in ſeinen fernſten Reſultaten vorausgeſehen, zuruͤckzuweiſen. Mit hoͤch⸗ ſter Ruhe vermochte er den längſten Erörterungen zu⸗

zuhoren, ohne das kleinſte Zeichen der Ermuͤdung oder 2*