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der Unaufmerkſamkeit zu geben, und es ſtand eben ſo⸗ wohl in ſeiner Macht, endlich den Beifall daran mit Gruͤnden zu rechtfertigen, als ihm die gefaͤhrliche Ge⸗ walt zu Gebote ſtand, in wenigen ſathriſchen oder kri⸗ tiſchen Worten die auch noch ſo kuͤnſtlich verflochtenen Gedanken ihres falſchen Scheins zu entkleiden, und in ihr Nichts zuruͤckfuͤhren. Doch konnte man ihm in ſeinem langen Leben nie nachſagen, daß er an einer guten Sache ſeinen Hang zur Sathre verſucht hätte. Sein Stolz hatte bei dem vollen Bewußtſein ſeines Ranges und Namens doch jenen freieren Karakter, der ſich in ihm mehr als Kosmopolit, denn als Englaͤnder entwickelt hatte, und den zu hegen, er mehr vielleicht noch ſeinen Eigenſchaften, als ſeinem Namen vergab.
Robert, Graf von Derberh, der aͤlteſte Bruder und Erbe des herzoglichen Ranges, hatte bei mancher Ver⸗ ſchiedenheit an Geiſt und Bildung den Bruder nicht erreicht. Er hatte von Eliſabeth trotz ſeiner Jugend die Erlaubniß erhalten, den engliſchen Truppen zu fol⸗ gen, die in der Normandie bei Dieppe zur Unterſtuͤtzung des heldenmuͤthigen Heinrichs von Navarrg erſchienen, und ſo ſeinen heißeſten Wunſch erreicht, der ihn mit ſchwärmeriſcher Verehrung zu dieſem Prinzen zog. An Heinrichs kleinem Hofe, den kein anderer Glanz, als der der Waffen, ſchmuͤckte, fand er jedoch Menſchen,


