Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Reichthum zu gewähren. Cliſabeth freute ſich, dieſe Stiftung auf Wunſch der Oberhäupter der Familie er⸗ neuern und ſanctioniren zu konnen, und ſo zugleich eine Ungerechtigkeit ihrer gehaßten Vorgaͤngerin wieder gut zu machen. Wenige Jahre ſpäter ſandte ſie ihn nach Frank⸗ reich an Catharina von Medicis, wo damals Trohmor⸗

ton, ihr ausgezeichneter Geſandter, ſich aufhielt. Sie ver⸗

zoͤgerte ſeine Zuruͤckberufung um ein Jahr, ihn ſelbſt und den argliſtigen Verſailler Hof, der eine Vermaͤhlung des Herzogs von Anjou mit Eliſabeth beabſichtigte, durch tauſend kleine Vorſpiegelungen hinhaltend, hinter denen ſie gern ihre wahren Abſichten verhuͤllte.

Der Graf von Derberh fand bei ſeiner Rückkehr ſei⸗ nen Vater nicht mehr und das Schloß nur von ſeiner trauernden Gemahlin bewohnt; er eilte nun mit ſeinen beiden Soͤhnen nach London, um zu den Fuͤßen ſeiner Koͤnigin den Lehnseid zu leiſten und ihr die hoffnungs⸗ vollen Junglinge vorzuſtellen, die ſich ſchon in der Wiege ihrer Gunſt erfreuten, und welche ſie nun augenblicklich zum Aufenthalt an ihrem Hofe beſtimmte. Der letzte und ſicher nicht erwuͤnſchteſte Auftrag der Koͤnigin be⸗ ſtimmte den Grafen, an Jakob den Sechſten die Nach⸗ richt von dem Tode ſeiner Mutter, der ungluͤcklichen Maria von Schottland, zu überbringen. Wahrſchein⸗ lich leitete ſie, neben der Ruͤckſicht auf die Perſoͤnlich⸗

Godwie⸗Caſtle. I. 2