ſagen gedurft, glaubte ſie deſto beſtimmter von ſeinem einzigen Sohne fordern zu koͤnnen, und ſo ward der junge und ſchoͤne Mann an ihren Hof gerufen. In den ernſten und gelehrten Cirkeln, die ſie ſelbſt umgaben, legte er, als der erſte ihrer Diener, durch Umgang mit den ausgezeichnetſten Perſonen der damaligen Zeit den Grund zu der hohen Bildung, welche ſich ſo ſegensreich fuͤ ſeine Familie zeigte. Sie ſandte ihn ſpäter mit hoͤchſt wichtigen Aufträgen an Wilhelm von Oranien und ver⸗ maͤhlte ihn bei ſeiner Ruͤckkehr mit einer Gräſin von Burleigh, welche ſie als das erſte Fraͤulein ihres Hofes angeſehen wiſſen wollte, und welche in jeder Beziehung dieſen Vorzug ihrer Koͤnigin verdiente. Sie ſah ihren ehemaligen Pagen, wie ſie ihn gern nannte, als ihr Werk an und war eitel darauf, die Erziehung eines Man⸗ nes vollendet zu haben, wie ie ſich oft ausdruͤckte. Als dem Grafen kurz hintereinander zwei Soͤhne geboren wur⸗ den, aͤußerte ſie lebhaft ihre Freude uͤber das Fortbluͤhen dieſes Geſchlechts, und machte ſich mit einem Geſchenke, welches bei ihr ſelten vorkam, zur Pathin des erſten, und ernannte den zweiten Sohn zum Grafen von Glandford, mit Wiederverleihung einer unter Maria confiscirten Be⸗ ſitzung, welche fruͤher der Familie als freies Witthum der Graͤfin Devereur mit der Beſtimmung zugefallen war, dem zweiten Sohne der Familie Namen, Rang und
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